Extrawurst
Neulich bei Extrawurst: Wurst und Worte
30.06.2016
30.06.2016

Neulich bei Extrawurst: Wurst und Worte

Wenn ich einmal wieder an einer Extrawurst Snackfiliale vorbeikomme, freue ich mich auf zwei Dinge ganz besonders. Natürlich auf eine leckere Bratwurst oder gleich ein komplettes Menü. Aber auch auf die Menschen, die man dort so trifft. Gerne stehe ich da, esse einen Snack zwischendurch und beobachte die Hungrigen, die mit mir gemeinsam an den Tischen stehen. Und ich bin mir sicher, dass ist ein echter Querschnitt der Menschen in Deutschland.

Da ist zum Beispiel der Handwerksmeister mit seinen Azubi, die in der Mittagspause den bisherigen Arbeitstag besprechen. Der ältere redet voller Leidenschaft von einer schwierigen Problemlösung, der junge Kerl hört wissbegierig zu. So kann man schon beim Essen für das Leben lernen! Oder die zwei Hobbybastler, die einen ganzen Einkaufskorb voller Material für ein neues Projekt erbeutet haben und jeden einzelnen Schritt gemeinsam planen.

Manchmal taucht ein Rentnerehepaar auf, die sich selbst schon längst nicht mehr viel zu sagen haben, und jetzt den Plausch mit Bekannten ausgiebig genießen. Mehrmals in der Woche kommen sie in den Baumarkt, haben nur eine Glühbirne oder ein paar Schrauben im Einkaufskorb und freuen sich wie ich auf die Gesellschaft von netten Leuten.

Da gibt es den Taxifahrer, der froh ist, zwischen zwei Fuhren einmal für ein paar Minuten den Funk ausstellen zu können. Fast täglich trifft man größere Gruppen mit orange-farbenen Westen von der Straßenreinigung oder Müllabfuhr. Zur Mittagszeit treffen sich die Besatzungen verschiedener Fahrzeuge, um neuste Gerüchte, Ereignisse und Weltnachrichten bei einem deftigen Mahl auszutauschen und ebenso deftig zu kommentieren.

Neulich sah ich einen Berufsreisenden, heute sagt man Vertreter oder Außendienstler, der sich an einer Currywurst erfreute und dabei seinen Musterkoffer voller Brillengestelle ordnete und dazu Notizen machte. Multitasking! Einfach unsagbar romantisch sind die frisch Verliebten. Man erkennt sie daran, dass beide immer das gleiche Essen. Was immer der eine gerade nicht mag, isst der andere auch nicht. Aber das sicherste Zeichen, dass man es mit frisch Verliebten zu tun hat, ist das Dauerlächeln in den Gesichtern. Dass sie sich die ganze Zeit ansehen müssen. Dass sie nicht viel sagen, aber ganz intensiv kommunizieren. Das die Augen glänzen und keiner an das Morgen denkt. Ja, sie genießen den Augenblick voller Glück. Ob blutjunges Paar oder Wieder-Single-Internet-Bekanntschaft, Verliebte vergessen vielleicht den Snack bei Extrawurst, aber nicht den Moment der frischen Liebe.

Ja, ich mag sie alle, die Menschen bei Extrawurst. Manchmal reden sie, manchmal schweigen sie. Einige fluchen, viele lachen. Ich wünschte, sie wären alle so glücklich wie ich, wenn ich meine Bratkartoffeln vor mir stehen habe und um mich herum ein buntes Völkchen Gleichgesinnter, die wissen, wo man immer einen guten Snack und ein tolles Gespräch bekommen kann.

Neulich bei Extrawurst: Wurst und Worte
Menü oder nicht sein?
30.06.2016
30.06.2016

Menü oder nicht sein?

Wenn ich mal wieder in einen Baumarkt fahre, wähle ich den Laden aus, der einen Extrawurst-Standort beherbergt. Denn ohne eine kleine Stärkung kann und will ich kein Renovierungs- oder Gartenprojekt beginnen.

Und dann stellt sich jedes Mal wieder die Frage: Einfach Bratwurst oder gleich ein ganzes Menü? Die Antwort ist ganz einfach. Wenn immer es die Zeit erlaubt, muss es ein richtiges Menü sein. Dabei spielt es für mich nur eine Nebenrolle, dass ich bei einem Menü immer ein wenig Geld sparen kann – obwohl ich beim Geld nicht prassen kann wie die Reichen und Superreichen. Doch auch von den Ersparnissen der Menüs kann ich mir keine Yacht und keinen Privatjet leisten.

Vielmehr geht es mir bei den Menüs um das große Ganze, oder anders ausgedrückt, um die Gesamtkomposition. Also das Zusammenspiel aller Geschmacksrichtungen. Ich kann das nicht so einfach erklären, will es aber an einem Beispiel versuchen.
Entscheide ich mich für eine Bratwurst, muss ich einige Folgeentscheidungen treffen. Pommes? Bratkartoffeln? Mit Sauce? Welche Sauce? Senf? Ketchup? Zwiebeln? Je nach Tagesform, kann einen das schon ein wenig überfordern. Oder besser ausgedrückt: Ich möchte mich damit nicht belasten. Oder noch ehrlicher: Ich bin zu faul, das zu entscheiden. Zum Glück gibt es da ja bei Extrawurst das große Programm an Menüs. Von Wurst über Schnitzel, von Pommes über Bratkartoffeln, von Zwiebel bis Spezialangebote.

Ja, ich weiß, ihr denkt, das sind ja genau so viele Entscheidungen, die zu treffen sind. Mag ja sein. Aber meine Erfahrung zeigt, dass ich dies kann intuitiv, also im wahrsten Sinne des Wortes „aus dem Bauch heraus“, entscheiden kann. Ein Blick auf die Speisekarte, und mein Appetit leitet mich ganz automatisch zum besten Menü – für mich, an diesem Tag, in diesem Moment.

Das liegt vielleicht daran, dass sich mit den Menüs schon jemand für mich viele Gedanken gemacht hat. Welche Bestandteile passen gut zusammen? Was kann man gut kombinieren? Was ist die beste Portionsgröße? Bei einem Menü habe ich immer das Gefühl, eine gute Mahlzeit zu bekommen. Da werde ich satt, aber nicht zu voll. Da passt die Sauce zum Fleisch. Die Beilage zur Sauce.

Und wenn ihr jetzt denkt, ich mache hier Werbung für die Menüs, dann muss ich euch sagen: ja, verdammt, aber aus Überzeugung und mit ganzem Herzen. Ja, ich bin ein Fan der Menüs, vielleicht sogar ein Fanatiker. Aber dazu stehe ich. Und alle können es wissen.
Vielleicht funktioniert das mit den Menüs nur bei mir. Aber ihr solltet es auch einfach einmal ausprobieren. Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, was ihr essen wollt, lasst einen Blick über die Menüauswahl schweifen, und achtet einmal darauf, bei welchem Menü euch das Wasser im Mund zusammen läuft. Und dann lasst euren Bauch sprechen und genießen.

Vielleicht ist das ja – wie bei mir – der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Menü oder nicht sein?
Mit zwei Betriebstypen auf Expansionskurs
27.05.2016
27.05.2016

Mit zwei Betriebstypen auf Expansionskurs

Extrawurst expandiert im boomenden Streetfood-Geschäft ab sofort zweispurig: mit mobilen Imbiss-Kiosken wie dem neuen City-Lokal. Just zum 35jährigen Firmenjubiläum startete Extrawurst in Lüdenscheid einen neuen Betriebstyp. Wie am Stand können die Gäste nunmehr auch in dem 33 Quadratmeter großen mit Stehtischen möblierten City-Lokal auf der Wilhelmstraße No25 unter den Fastfood-Klassikern aus der „deutschen Küche“ wählen: verschiedene Bratwürste, Currywurst, Frikadellen, Schnitzel, Pommes und Bratkartoffeln. Dazu gibt es Heiß- und Kaltgetränke.

Franchise-Start im Jahr 2007
Das in neun Jahren gereifte Franchise-System etablierte sein marken- und patentrechtlich geschütztes Geschäftskonzept bislang schon über die Heimat-Region im Sauerland hinaus auch in Hessen und im Rheinland. Derzeit präsentiert sich die Imbiss-Kette mit 22 Kiosken und dem ersten City-Lokal an 18 Standorten. Zu Extrawurst kommen rund 75.000 Kunden im Monat brachten im letzten Jahr rund 4 Millionen Euro Umsatz in die Kassen.

Extrawurst hat sich im Wettbewerb mit den Pommes-Buden und Fastfood-Ketten klar als Qualitätsführer profiliert. Schon mit dem Marken-Claim – „ehrlich.lecker“ – in seinem Logo signalisiert das Franchise-System den Gästen, hier wird bei der Qualität nicht gemogelt. „Ehrlichkeit bei der Herstellung aller Speisen und die Freundlichkeit am Stand prägen unsere Firmen-DNA, das soll der Firmenauftritt gleich auf den ersten Blick vermitteln“, betont Extrawurst-Chef Kim Hagebaum. Das gilt am Imbiss-Stand wie nun auch im City-Lokal.

Hier dreht sich alles um die Wurst.
Rund eine Million Würste und 100 000 Kilo Pommes verarbeitet Extrawurst pro Jahr. In die Würste gelangt nur bestes und kontrolliertes Frischfleisch von zertifizierten Mastbetrieben, für den Geschmack sorgen ausschließlich natürliche Gewürze – fertig ist die ehrliche, leckere Wurst. Interne Qualitätskontrollen wie externe Analysen im Labor sichern beständig die auf diese Weise erzielte Spitzenqualität im Umfeld der gastronomischen Konkurrenz.

Extrawurst bietet mit dem bewährten Geschäftsmodell – mobil wie stationär – die solide Basis für Einsteiger auch ohne gastronomische Erfahrung. Das Investment beträgt im Durchschnitt 65.000 Euro und schafft das von den Gästen gewünschte penible Ambiente für appetitliche Schnellgerichte. Einsteigern offeriert der Franchisegeber die komplette Unterstützung eines etablierten und markterprobten Franchise-Systems: von der Standortwahl bis zum Marketing.

Markterprobt und zukunftssicher
Zur Vorbereitung durchlaufen die Franchisenehmer eine dreiwöchige Schulung und arbeiten sich mit dem Systemhandbuch nach DIN ISO EN 9000ff. in die Qualitätssicherung ein. Eine professionelle Software-Lösung gewährleistet, dass Betriebsvergleiche und Controlling stets auf dem neusten Stand sind und ein automatisiertes Warenwirtschaftsprogramm sorgt dafür, dass die Küche reibungslos läuft. Überdies erhält jeder Franchisenehmer mit dem Monatsende exakte betriebswirtschaftliche Auswertungen, die es ihm ermöglichen die vorhandenen Umsatzpotenziale zu heben – ob im Kiosk oder im Lokal.

Mit zwei Betriebstypen auf Expansionskurs
Ju(hu)biläum – 35 Jahre Extrawurst
28.04.2016
28.04.2016

Ju(hu)biläum – 35 Jahre Extrawurst

Ju(hu)biläum – 35 Jahre Extrawurst

Einmal zu nah vor dem Grill gestanden, den wohlriechenden Duft von Bratwurst und Co. in der
Nase gehabt und schon sind 35 Jahre an uns vorbeigezogen. Für uns ist es also an der Zeit in die
Vergangenheit zu schauen, den Rückblick zu genießen und sich zu fragen, was wir besser
machen können. Die Zeitreise im Schnelldurchlauf:

1970 Das Ideenfeuerwerk in Lothar Hagebaums Kopf nimmt kein Ende. Der Konditor möchte
etwas Eigenes auf die Beine stellen und selbst verkaufen was er herstellt.

1980 Der Entschluss ist gefasst – 1981 öffnet der erste Imbiss-Stand. Dann kommt es Knall auf
Fall: Die Kunden sind von den Burgern und Hot-Dogs begeistert, Hagebaum
expandiert und zwei weitere Imbiss-Stände werden geboren.

1990 Die Speisekarte verändert sich, nun bestimmen Grillwürstchen und Fritten das Angebot.
Sohn Kim steht mit einem Beim im Imbiss-Stand, schält Zwiebeln und grillt Würstchen,
seine Zukunft sieht er aber nicht im Buden-Business – noch nicht.

2000 Fundiertes Wissen, harte Arbeit und ein Schweinchenkostüm, so lassen sich die Jahre vor
der Entwicklung des Extrawurst-Franchise-Systems kurz umreißen. Neue Verkaufsstände
kommen hinzu und der neue Geschäftsführer Kim Hagebaum ist sich sicher: „Ehrliche
Qualität und Nachhaltigkeit ist uns deutlich wichtiger als schnelles Wachstum.“
Heute gibt es 22 Imbiss-Stände in Hessen und Nordrhein-Westfalen. Stetig entstehen neue Ideen,
und das wird auch so bleiben.

Wer sich nun noch immer fragt, was ein Schweinchenkostüm in dieser Geschichte zu suchen hat,
dem empfehlen wir diesen Link: Die Story.

Also, kein Ju(hu)biläum ohne Zeitreise! Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, die Achtziger
wieder aufleben zu lassen. Natürlich nicht mit modischen Stilbrüchen und schrecklichen Frisuren,
sondern mit unserem fleischigsten Grillgut: Die „1981er – Grobe Bratwurst“ ist ehrlich lecker.
Zusammen mit dem Saucenrezept aus dem Gründungsjahr ist diese Kombination auf jeden Fall
eine Zeitreise der Extraklasse. Denn hier trifft feurige Sauce auf eine Wurst mit 99%-igem
Fleischanteil.

Wir finden: Besser hätten wir die letzten 35 Jahre nicht nutzen können und versprechen unseren
Gästen genau so weiter zu machen wie bisher. Ach, Blödsinn! Natürlich werden wir noch besser
und sind aktuell in der Planung etwas Neues auszuprobieren. Lüdenscheider aufgepasst: Mahl
ehrlich – Ihr habt uns doch schon entdeckt, oder?

Ju(hu)biläum – 35 Jahre Extrawurst
35 Jahre Extrawurst
15.04.2016
15.04.2016

35 Jahre Extrawurst

Damit den Stammgästen wie den Neuen das Jubiläum schmeckt, gibt es den Klassiker aus der schnellen deutschen Küche – „Curry-Wurst mit Pommes“ – nicht nur mit der Original-Saucenvariation aus dem Gründungsjahr sondern mit 50 Prozent Rabatt, den erlangt, wer den Euro-Betrag passend mit alten DM-Münzen bezahlen kann.

Lüdenscheid. Am 15. April feiert Extrawurst sein 35jähriges Firmenjubiläum. Auf den Tag genau im Jahr 1981 hängte der Gründer seinen Konditormeisterkittel an den goldenen Nagel und eröffnete unter dem Namen „Hagebaum´s Lange Lüdenscheider“ seinen ersten Imbiss vor dem Parkplatz des örtlichen Lebensmittelmarkt. Die Topqualität der Würste sowie die Standort-Symbiose mit frequenzstarken Handelszentren erwiesen sich als Startrampe einer heute von seinem Sohn Kim Hagebaum geführten über Lüdenscheid hinaus nach Hessen und ins Rheinland expandierenden Franchise-Kette. Alle 22 Imbiss-Stände zusammen feiern nun vom 15. bis 23. April das Firmenjubiläum und laden dazu die eiligen Gäste am Geburtstag zum Essen ein. Passend zum Firmengeburtstag trifft das Jubiläums-Angebot geschmacklich den Nerv der 80 ziger Jahre. „Für die Jubiläumsaktion haben wir noch einmal die Original-Curry-Sauce aus dem Gründerjahr nach unserer speziellen Rezeptur gekocht und mit dem damaligen Metzger die Würste hergestellt“, berichtet Kim Hagebaum über die kulinarische Retro-Aktion. Und der Clou dabei ist: Bezahlt werden kann das „1981´er Jubiläums-Menü“ mit verstaubten Münzen aus der DM-Zeit. So können die Kunden am 15.04.2016 passend mit 5,70 DM zahlen, ansonsten kostet das 1981er Menü 5,70 Euro.

Qualität steckt in der Pelle
So wie Mövenpick unter den Restaurants bekennt sich EXTRAWURST dazu: „Das Einfache einfach gut zu machen.“ Über den Erfolg in dem 70 Milliarden Euro schweren Außer-Haus-Essens-Markt in Deutschland bestimmt allein die Qualität der Würste. Und da setzt EXTRAWURST seinen eigenen Maßstab. In die Pellen von EXTRAWURST gelangt nur hochwertiges Frischfleisch von zertifizierten, deutschen Qualitätserzeugern und bei der Verarbeitung finden ausschließlich natürliche Gewürze Verwendung. Interne wie externe Analysen sichern beständig die erlangte Spitzenqualität. Zu den Topprodukten zählt der „Lange Lüdenscheider“, eine Spezialität aus Schweine- und magerem Putenfleisch. Im Vergleich zu Würsten aus Rindfleisch enthält diese regionale Spezialität deutlich weniger Fett und mehr Eiweiß. Topqualität kennzeichnet freilich nicht nur das Traditionsprodukt sondern die komplette Speisekarte von EXTRAWURST. „Alle unsere Wurstwaren zeichnen sich als ideale Eiweißlieferanten aus und sind reich an Mineralien sowie den Vitaminen A, B und D“, betont Kim Hagebaum.

Bratwurst auf Platz eins
Die Gäste können vorzugsweise unter den ausgesuchten Fastfood-Klassikern aus der „deutschen Küche“ wählen: verschiedene Bratwürste, Currywurst, Frikadellen, Schnitzel, Pommes und Bratkartoffel. Dazu gibt es Heiß- und Kaltgetränke. Alles vor den Augen der Gästen frisch zubereitet getreu der Geschäftsmaxime: ehrlich.lecker. ! Trotz Döner, Hamburger und Pizza hält die Bratwurst ihren Spitzenplatz als Deutschlands Lieblingssnack. Imbiss-Stände sind beliebter denn je, weil es dort einen herzhaften Fleisch-Happen für Zwischendurch schon für vergleichsweise kleines Geld gibt. Doch entscheidend bleibt die Qualität. Die Spezialisten in der Masse der gastronomischen Alternativen können damit punkten. EXTRAWURST zählt dazu: Hier dreht sich alles um die Wurst. Rund eine Million Würste und 100.000 Kilo Pommes verarbeitet EXTRAWURST jährlich und servieren sie und viele andere Fleischleckereien mehr den rund 75. 000 Stammgästen pro Monat. Tendenz steigend. Denn Qualität spricht sich herum.

35 Jahre Extrawurst
Neuer Anstrich in Zentrale
11.04.2016
11.04.2016

Neuer Anstrich in Zentrale

Unser Schulungs- und Besprechungsplatz in unserem Büro bekommt nun endlich seinen verdienten Anstrich und erzählt die Geschichte unserer Currywurst.

Wir danken Prof. Schweiger für die liebevolle Zeichnung.

Neuer Anstrich in Zentrale
Hey Lüdenscheider!
12.01.2016
12.01.2016

Hey Lüdenscheider!

Hey Lüdenscheider,

endlich ist unsere neue Verkaufseinheit am Bräucken da!

Endlich könnt Ihr auf Augenhöhe bestellen, geschützt essen und
die Lange Lüdenscheider Currywurst auch bei schlechtem Wetter genießen!

Kommt vorbei! Diese Woche gibt es 15 % auf jedes Menü!

Hey Lüdenscheider!
Synonyme für Currywurst
06.01.2016
06.01.2016

Synonyme für Currywurst

Es ist schon verrückt. In ganz Deutschland hat die Currywurst einen unglaublichen Kultstatus erlangt. Kein Wunder also, dass es nicht nur eine Vielzahl verschiedener Currywurst-Sorten gibt, sondern genauso viele Namen für die leckerste Sünde in Deutschland. Wir haben für Euch einmal eine kleine Auswahl zusammen gestellt, die Ihr gerne bei uns auf Facebook  ergänzen könnt.

Aber, Vorsicht:
Nicht jede Bezeichnung für die Currywurst ist vollkommen jugendfrei. Also haltet kleine Kinder fern von dieser Auswahl.

Jetzt geht es aber los mit unserer kleinen Auslese:

Bottroper Schlemmerplatte
Bezeichnung für eine Currywurst mit Pommes rot/weiß.

Assi-Schale
Currywurst mit Pommes und Mayo.

Currylenker
Ein Currylenker ist eine Currywurst, meist gibt es Pommes dazu.

CPM
Eine schöne CPM ist eine Currywurst Pommes mit Mayo

CWPZM
Currywurst Pommes zum Mitnehmen!

Gelsenkirchener Schlachtplatte
Anders bekannt als Currywurst, Pommes und Mayo!!

Schimanski-Teller
Eine Currywurst mit Pommes rot/weiß bezeichnet man auch als einen „Schimanski-Teller“, weil dieser in der gleichnamigen Serie gerne Currywurst mit Pommes gegessen hat. Siehe auch „Bottroper Schlemmerplatte“
Schimanski-Schale mit Pommes Schranke
Currywurst mit Pommes, Ketchup und Mayonnaise.

verkant Ärpels met Schrederwoste
Dies ist ein plattdeutscher Begriff für die beliebte Currywurst Pommes

indisch essen
Eine Currywurst wird als indisches Essen bezeichnet.

Molotow-Wurst
Eine sehr scharfe Wurst wie Currywurst, extra scharf.

Schichtpimmel
Der Begriff Schichtpimmel beschreibt die bei einem Autobauer als Mahlzeit angebotene Currybockwurst. Der Begriff Schicht leitet sich logischerweise von „Schichtsystem“ ab. Diese Currywurst wird hauptsächlich zum Frühstück angeboten.

Knüppel mit Gerümpel
Andere Bezeichnung für Currywurst mit Pommes

Mantaplatte
Anderes Wort für eine Currywurst mit Pommes rot weiß.

Konfirmandenpimmel blutig geschlagen
eine Currywurst

Phosphatstange
Anderes Wort für Currywurst

Mantateller
Angeblich die Leibspeise des Mantafahrers: Pommes Rotweiß (Pommes frites mit Mayonnaise und Ketchup)

Phosphatstange mit Pommes und Salbe
Synonym für Bratwurst mit Pommes und Mayo

deutsche Platte
Synonym für Currywurst

Kreuzberger Filet
So nennen die Berliner Ihre Currywurst.

Apachenpimmel
Bezeichnung für Currywurst

Phosphatrakete
umgangssprachlich. für Currywurst

Maurerpimmel mit Geröll
Eine nette Umschreibung für eine Currywurst mit Pommes.

Ochsenpimmel
Ein Ochsenpimmel ist eine besonders große Currywurst, wie sie in manchen …

Bratwurst-Carpaccio
Scherzhaft-vornehme Umschreibung für die Currywurst.

C-Wurst
Die C-Wurst, in Fachkreisen auch Currywurst genannt. Die unheimlich abgestylte Abkürzung erleichtert somit das Bestellen und lässt einen verdammt cool da stehen. Außerdem klingt es wie eine Waffe oder ein Sprengstoff.

Synonyme für Currywurst
Die Extrawurst multimedial
05.01.2016
05.01.2016

Die Extrawurst multimedial

Mit neuer Website und Extrawurst App geht es ins neue Jahr. Erfahrt jetzt mehr zu Preishits, News, ach, habt einfach Spaß!
Also ausprobieren und weitersagen.

Die Extrawurst multimedial
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
23.12.2015
23.12.2015

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Ohh Extrawurst, ohh Extrawurst, wie lang sind Deine Würstchen! Du grillst nicht nur zur Sommerzeit, sondern auch im Winter, wenn es schneit! Ohh Extrawurst, ohh Extrawurst, wie lang sind Deine Würstchen!

Wir wünschen Euch besinnliche Weihnachtstage und für das Jahr 2016 guten Appetit!

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
Neuenhofer Weihnachtsmarkt
13.12.2015
13.12.2015

Neuenhofer Weihnachtsmarkt

Auch dieses Jahr waren wir auf dem schönen Weihnachtsmarkt am Schloss Neuenhof vertreten. Wie jedes Jahr boten wir euch wieder ganz limitiert die „Neuenhofer Wildwurst“, welche wir in Zusammenarbeit mit dem Schloss für den Weihnachtsmarkt produzieren lassen. Hierbei wird ausschließlich Wild (Reh- und Schwarzwild) aus der Region rund um das Schloss verwendet. Also wiedermal nicht nur „ehrlich“, sondern auch „lecker“

Neuenhofer Weihnachtsmarkt
Hallo Mönchengladbach!
08.12.2015
08.12.2015

Hallo Mönchengladbach!

Endlich konnten wir unsere neue Niederlassung in Mönchengladbach an der Reyerhütte 1 vor dem real,- Markt eröffnen. Wir freuen uns bereits heute darauf Euch endlich zu zeigen wie Wurst schmecken kann! Kommt vorbei und sagt mal „Hallo!“

Hallo Mönchengladbach!
Hey Tönisvorst!
09.12.2015
09.12.2015

Hey Tönisvorst!

Nach unser gestrigen Eröffnung in Mönchengladbach konnten wir heute unsere Niederlassung an dem real,- Tönisvorst, Höhenhöfe 19 eröffnen. Also weiterempfehlen und auf ein lecker Würstchen vorbeigucken…

Hey Tönisvorst!
Hagebaum in neuer Pelle
10.11.2015
10.11.2015

Hagebaum in neuer Pelle

Fotoshooting für unseren neuen Auftritt. Die Herren Hagebaum in frischer Pelle und stolz, wie Bolle auf Ihre Extrawurst.

Hagebaum in neuer Pelle
Qualitätszirkel und Jahresbesprechung Mitarbeiter „Mitte“
08.11.2015
08.11.2015

Qualitätszirkel und Jahresbesprechung Mitarbeiter „Mitte“

Heute hatten wir unser Mitarbeiter-Meeting für die Servicekräfte Raum Lüdenscheid.
Hierbei haben wir nicht nur fröhlich gefeiert, sondern auch an unserer Servicequalität gearbeitet,
um gemeinsam und langfristig erfolgreich zu sein und unsere leckeren Speisen nicht nur „lecker.“,
sondern auch „ehrlich.“ anzubieten. Danke an das tolle Team für den erfolgreichen Tag!

Qualitätszirkel und Jahresbesprechung Mitarbeiter „Mitte“
Einführung Leitbild für Team!
15.10.2015
15.10.2015

Einführung Leitbild für Team!

Endlich ist es soweit! Extrawurst hat seine neue Vision und sein Leitbild formuliert, um künftig im Team unsere Kunden noch besser zu verwöhnen. Und das nicht nur aus Spaß an der Freude, sondern um für unsere Kunden noch mehr Leidenschaft zu entwickeln und diese noch mehr zu begeistern! „Wir übernehmen Verantwortung für begeistere Kunden“

Einführung Leitbild für Team!
Outdoor Fotoshooting
30.09.2015
30.09.2015

Outdoor Fotoshooting

Die Sonne scheint, das Herz lacht! Wir sind mit einem großen Team unterwegs um ein paar nette Verkaufsszenen einzufangen.

Outdoor Fotoshooting
Qualitätszirkel „Hessen“
31.07.2015
31.07.2015

Qualitätszirkel „Hessen“

Service und Qualität kommen nicht von ungefähr. Deshalb veranstalten wir unregelmäßig regelmäßig Qualitätszirkel für unsere fleißigen Bienen an der Front. So auch heute. Wir trafen uns mit über 30 Kräften aus dem Raum „Hessen“ um engagiert das Thema zu diskutieren. Dank für die Unterstützung.

Qualitätszirkel „Hessen“
Geschichten von tausend und einer Currywurst
01.01.2016
01.01.2016

Geschichten von tausend und einer Currywurst

Ja, wir Deutschen packen die Dinge gerne richtig an. Und in unserem Hang nach Perfektion glaubt jeder, es besser machen zu können als alle Andere. Deshalb gibt es bei uns auch von jedem Produkt ungezählte Varianten: zum Beispiel mehr als 300 Brotsorten oder sogar mehr als 500 verschieden Bratwurstsorten.

Genau so ist es auch mit der Currywurst. Hier kommen zu den Bratwurstsorten noch unzählige Varianten von Currysauce. Wenn man sich jetzt die möglichen Kombinationen ausrechnet…

Aber der Streit dreht sich ja nicht nur um die beste Currywurst, sondern auch darum, wer sie erfunden hat. Heute haben aufwändige Forschungen ergeben, dass sich wohl Herta Heuwer als Erfinderin feiern lassen darf. Sie hatte im Berlin der Nachkriegszeit ab September 1949 eine Wurst mit Currysauce hergestellt und erfolgreich verkauft. Komisch nur, dass Frau Heuwer diese Sauce 1959 unter dem Namen Chillup (Chili und Ketchup) patent-rechtlich schützen ließ. Eine Currywurst ohne Curry? Nun ja, in den Folgejahren entstanden in vielen anderen Städten Currywurst-Buden von mal herausragender und mal bescheidener Qualität. Schauen wir uns doch einige regionale Erscheinungen etwas genauer an.

Die Norddeutsche: Currywurst aus der Hafenstadt Hamburg

Wer als Erster in Hamburg Currywurst angeboten hat, lässt sich heute nicht mehr eindeutig klären. Aber es war wohl so, dass es sich ursprünglich um eine Pferdefleischwurst handelte, die in einer kräftigen sauren Tomatensauce gereicht wurde. Zu dem derben Geschmack der Wurst und der Sauce passte ein gelber Curry hervorragend. Heute gibt es Currywurst im Hamburg an jeder Ecke. Und was gibt es schöneres, als auf den Landungsbrücken mit eine Schale Currywurst zu sitzen und den Schiffen beim Vorbeifahren zuzuwinken. Oder nach einer durchzechten Nacht den Tag mit dieser scharfgemachten Spezialität auf dem Fischmarkt zu beginnen.

Die Berliner: Mit und ohne Darm

Ja, für uns ist es nur schwer vorstellbar, aber die Berliner fragen ganz offen. „Mit oder ohne.“ Und meinen nicht etwa Pommes frites, Mayonnaise oder Zwiebeln, sondern tatsächlich Darm. Die erste Berliner Currywurst von Frau Heuwer hatte Haut, aber noch heute gibt es nicht nur im Berlin Versionen „ohne“. Erinnern in Farbe und Form an bayrische Weißwürste. Diese werden dann in Fett gebraten und in Stücken serviert. Kann man mögen, muss man aber nicht.

Der Ruhrpott: Das Eldorado der Currywurst

Auch im Ruhrgebiet hat die Currywurst eine lange Geschichte. Nicht zuletzt deshalb widmete der Bochumer Barde Herbert Grönemeyer dieser Spezialität ein eigenes Lied. Und wohl jeder „Ruhrpott-Bewohner“ kann diese Hymne mitsingen. Und natürlich weiß auch jeder einzelne, wo es im Pott die beste Currywurst gibt. Die wird nämlich hier aus sehr würzigem, manchmal grobem, gepökeltem oder geräuchertem Brät hergestellt. Und hierzu wird – endlich – eine Sauce aus Curry angeboten.

Das Sauerland : Bestes vom Grillrost

Natürlich hat auch das Sauerland einen Ehrenplatz auf der Landkarte der besten Currywürste verdient. Nein, die Sauerländer sind nicht die Erfinder, und sie haben auch nicht die allein glücklich machende Currywurst. Aber sie setzen ein sehr einfaches Rezept um: Man nehme von allem nur das Beste. Das beste Fleisch aus regionaler Produktion, ein eigenes Rezept als Grundlage der Gewürze und einen feinen Darm als wohlschmeckende „Verpackung“. Dann legen sie das Ganze auf einen Grillrost. Nicht im Fett schwimmend, sondern herrlich frisch gegrillt. Dazu eine gekonnt abgeschmeckte Currysauce – fertig ist die Lange Lüdenscheider. Ihr Siegeszug trug sie vom Rheinland bis in die Grenzen Frankfurts und bis an den Südrand des Ruhrgebiets. Aber die Lange Lüdenscheider gibt es nur bei Extrawurst, und das schon seit mehr als 25 Jahren an nunmehr 20 Standorte. Und darauf dürfen wir alle auch ein ganz klein wenig stolz sein.

Die Exoten: Ist das noch Currywurst?

Wer es ganz abgefahren mag, findet sicher auch grüne Currysauce mit Johannisbeeren und Zimt. Oder Wurst vom Wagyu-Rind, aus Känguru-Fleisch oder mit Blattgold verziert. Aber mal ganz ehrlich: Brauchen wir das wirklich?

Ich persönlich sitze gerne mit meiner Langen Lüdenscheider vor einem Baumarkt und beobachte die Menschen. Hier findet man sie alle: das alte gutbetuchte Ehepaar, die launigen Handwerker, die renovierenden Studenten. Sie alle vereint die Suche nach einen wirklich guten Snack.

Ehrlich. Lecker.

Geschichten von tausend und einer Currywurst
Wurstwaren als Wunderwaffe
01.12.2015
01.12.2015

Wurstwaren als Wunderwaffe

Eines vorweg: Liebe Frauen, passt nun gut auf!

Aus eigener Erfahrung kann ich vollkommen überzeugt sagen: Ich liebe Currywurst – aber nicht nur wegen ihres Geschmacks! Keine Frage, Currywurst und Co. sind lecker, sehr sogar. Aber ihr erstrebtes und stets erfolgreiches Ziel Gaumenfreuden auszulösen, steht in keinem Verhältnis zu ihrer ungeahnten, großartigen und fast immer erfolgreiche Möglichkeit der Zweckentfremdung – die Currywurst als Wunderwaffe gegen shoppingfaule Männer. Na ja, vielleicht nicht ganz ungeahnt.
Mitte der Achtziger wurden ja bereits die ersten Gedanken, rund um die berühmteste Wurstware Deutschlands (Bayern ausgenommen), in einem Lied zusammengefasst. Die Idee kam zugegebener Weise auch erst dann als Grönemeyer a-rhythmisch durch die Boxen meines Autos schallte. Nun gut, vielmehr war Herbert mein persönlicher, sehr lauter und für den Job über alle Maßen ungeeigneter Souffleur: „Gehste inne Stadt, wat macht dich da satt, ’ne Currywurst!“ Es ratterte kurz in meinem Kopf und die Gleichung stand: Mann plus Currywurst ergibt Shoppingbegleitung. Und das unfassbare, es funktioniert!
Seither plane ich in meine Shoppingtrips immer einen kurzen Boxenstop ein, damit der Kerl ´ne Bratwurst inne Hand bekommt. Abschließend würde ich mir wünschen, dass Herbert meinen Artikel liest und eine weitere Strophe einbaut: „Wat braucht der Mann, nachdem der Shoppingwahn begann, ’ne Currywurst!“ Nix zu danken, Herbert!

Wurstwaren als Wunderwaffe
Woran erkennt man eigentlich einen guten Imbiss?
15.11.2015
15.11.2015

Woran erkennt man eigentlich einen guten Imbiss?

Wir kennen das doch alle: Wir sind irgendwo unterwegs, habe einen Riesenhunger und wollen nichts lieber, als etwas Deftiges zu essen. Und irgendwo sieht man am Straßenrand eine Leuchtschrift „Imbiss“ blinken. Also raus aus dem Auto und rein in die Grillstube. Aber wie häufig wünscht man sich nachher, man wäre einfach weiter gefahren. Verschrumpelte, warmgemachte Bratwürstchen, trockene und fettige (Wie geht das eigentlich?) Fritten und Senf aus der Tüte. Das war es nicht, worauf wir so großen Hunger hatten. Und der Boden war auch noch so fettig, dass er zu einer Rutschpartie taugte.

Also: Woran erkennt man eigentlich einen guten Imbiss? 10 Faktoren, auf die Ihr achten solltet, bevor Ihr Euren Magen einer Snackstation anvertraut.

  1. Geschmack

Natürlich sollte es schmecken. Wo es nicht schmeckt, da lass Dich bloß nicht nieder. Denn Ihr wisst ja: Liebe geht durch den Magen, und diese Liebe kann man schmecken. Und ganz besonders die Liebe, Gäste mit den besten Waren und Rezepten zu verwöhnen. Ohne Wohlgeschmack also keine Liebe.

  1. Mülleimer

Werft gleich beim Betreten des Imbiss einmal einen Blick auf den Kundenmülleimer. Wenn Ihr dort auf dem Deckel oder am Rand eine uralte Dreckkruste sehen könnt, gleich umkehren. Auch wenn der Müll schon oben heraus quillt, kümmert sich hier niemand um die Hygiene. Den Mülleimer leeren und mindestens einmal täglich feucht abwischen – so viel Sauberkeit muss einfach sein.

  1. Küche

Normalerweise hat ein Imbiss einen offenen Küchenbereich. Du stehst im Verkaufsraum und siehst: Nichts! Ich frage mich dann sofort immer: Warum? Was gibt es zu verstecken? Das Billigfleisch vom Discounter? Waren, deren Haltbarkeitsdatum vom Vorjahr ist? Oder einfach nur die Unlust, einmal den Putzlappen zu schwingen? Mich machen verborgene Küchen misstrauisch. Und offene blitzende saubere Küchen machen mir einfach nur Appetit.

  1. Arbeitskleidung

Das ist eine wahre Geschichte: ich konnte einmal ein Blick in die Küche eines asiatischen Restaurants werfen. Oder vielmehr in das, was eine sein sollte und mich sehr an die Doppelgarage meines Autoschrauberfreundes erinnerte. Der „Koch“ trug ein Ninja-Stirnband, ein vor langer Zeit einmal weißes kurzärmeliges Shirt und eine dunkle Jogginghose. Ich hätte keine Karte gebraucht, denn auf seiner Brust waren alle Gerichte des letzten Monats in Form von Flecken zu finden. Schade, ich hatte bereits gegessen. Was ich sagen will: Bei der Arbeitskleidung geht es natürlich um Hygiene, aber auch um Arbeitsschutz. Wer mit scharfen Messern und hohen Temperaturen umgeht, sollte sich selbst schützen. Und seine Gäste vor dem Anblick der Ungepflegtheit am Arbeitsplatz.

  1. Preistafeln

Die Preistafeln sollten so sauber sein, dass man auf ihnen lesen kann. Was ich hasse, sind überkritzelte oder überklebte Preise, die von der letzten Preiserhöhung zeugen. Auch sollte man das, was man sucht, auf der Karte finden können. Stichwort Übersichtlichkeit. Zusatzstoffe, wenn sie in den Waren enthalten sind, müssen ausgewiesen sein. Gibt es Hinweise auf Allergene? Gibt es Hinweise auf Gluten- und Laktose-freie Angebote? Ihr seht, die Preistafel sagt viel darüber aus, wie sehr sich ein Gastwirt um seine Angebote kümmert. Und was ihm dabei wichtig ist. Und was überhaupt nicht interessiert.

  1. Beleuchtung

Die ausliegenden Waren sollten hell, aber mit Tageslicht ausgeleuchtet sein. Wenn sie im Dunklen liegen, soll ich sie doch nicht sehen. Oder? Wenn das Fleisch unnatürlich rot strahlt, kann es an einer Spezialbeleuchtung liegen, die auch graues Fleisch frisch wirken lässt. Also Augen auf beim Imbiss-Kauf.

  1. Kühlschrank

Der steht meist vorn im Kundenbereich. Von außen kann man schon sehen, als was er genutzt wird: als Magnetbrett für Zettel, als Ablage für alles, das im Weg steht oder als Aufbewahrungsort für zu kühlende Waren. Von außen kann man meist schon erahnen, was sich im Inneren abspielt. Wenn Ihr beim Öffnen genau hinschaut, achtet darauf:

  • Schimmel auf der Dichtung bedeutet: esst woanders!
  • Ablagen sind verschmutzt: lauft so schnell ihr könnt! Selbst Getränkedosen können Keime übertragen
  • Kraut und Rüben: achtet darauf, dass Ihr bekommt, was Ihr bestellt. Sonst esst Ihr das drei Tage alte Fischbrötchen des Inhabers, der nur einmal danebengegriffen hat.

Wenn alles sauber ist, innen und außen glänzt und die Waren gut sortiert sind: Einen guten Appetit!

  1. Frittierfett

Benutzt doch einfach Eure Nase und Eure Augen. Auch frisches Fett duftet, aber eben nicht alt oder sogar ranzig. Wenn in Euren Fritten kleine undefinierbare schwarze harte Stücke ihr Unwesen treiben, wäre es am Morgen Zeit für einen Fettwechsel gewesen. Das ist wie mit dem Ölwechsel beim Auto, es gibt feste Termine! Nur beim Frittierfett sind die Intervalle viel viel kürzer. Wer am Frittierfett-Wechsel spart, ist entweder schon lange pleite oder einfach stinkfaul. Beides sollte Euch gar nicht gefallen.

  1. Kundentische

Egal ob im Stehen oder im Sitzen. Schaut doch einmal bei den Tischen etwas genauer hin. Wann hat die Oberfläche zum letzten Mal Bekanntschaft mit einem Lappen gemacht? Platzt das Resopal von den Kanten, so dass man sich verletzten kann? Wackeln die Tische? Haben die Tische noch die DM erlebt? Wir wollen doch unsere Speisen und Getränke darauf stellen, also sollten die Tische fast immer so sauber sein wie der Teller oder die Schale. Natürlich kann zur Hauptverzehrszeit nicht jeder Tisch nach jedem Gast gewienert werden, aber der Schmutz darf eben nicht vom Vortag stammen.

  1. Beschwerde-Management

O.K., Imbissbuden haben keinen Beschwerdemanager. Aber hoffentlich Personal, das angemessen reagieren kann, wenn dem Kunden etwas einmal nicht gefällt. „Lustige“ Sprüche wie „Das ist hier kein Sterne-Restaurant“, „War ein schlechter Tag heute, oder?“ und „Darf ich Ihnen auch noch die Nase putzen“ wollen wir nicht hören. Sondern feststellen, dass der Makel oder das Missverständnis schnell und unkompliziert ausgeräumt wird. Und dabei gilt: der Ton macht die Musik.

 

So, mit diesem Wegweiser durch den Dschungel der Imbissbuden seid Ihr bestens gewappnet, die besten Snack-Stationen auf Euren Wegen zu finden. Aber irgendwann landet Ihr sowieso bei Extrawurst – und kommt immer wieder gerne zurück.

 

Woran erkennt man eigentlich einen guten Imbiss?
10 Dinge, die man über ein gutes Steak wissen sollte
01.11.2015
01.11.2015

10 Dinge, die man über ein gutes Steak wissen sollte

Die meisten Männer (und viele Frauen) wissen ein saftiges Steak sehr zu schätzen. Mit frischem Salat und ein paar Kartoffelecken angerichtet – es gibt kaum etwas Leckereres. Und ein Steak ist ganz einfach zubereitet. Einfach in die Pfanne oder auf der Grill legen, salzen und pfeffern: fertig?

Oder gibt es doch ein paar Dinge mehr, die man über Steaks wissen sollte?

 

  1. Was ist ein gutes Steak?
    Ein Steak ist eine Fleischscheibe vom Rind, das sich zum Kurzbraten oder Grillen eignet. Dafür werden magere Fleischstücke mit wenig Bindegewebe verwendet. Stammt ein Steak von einem anderen Tier, nennt man es Kalbsteak, Schweinesteak, Putensteak oder Hirschsteak.
  1. Welche Rinderrassen ergeben die besten Steaks?

    Wagyu (Kobe-Rind)
    Das schwarze Wagyu-Rind stammt aus einem kleinen Tal in der Nähe von Osaka. Damit das Fleisch seine intensive Maserung erhält, werden als Futter Getreide, Rüben und Kartoffeln „gereicht“. Jedes glückliche Tier erhält täglich eine Flasche Bier als Appetitanreger. Eine tägliche Massage sorgt für die optimale Verteilung des Fetts im Fleisch. Wer wünscht sich da nicht, ein Wagyu-Rind zu sein.

    Premium Black Angus
    Eigentlich stammt diese Rasse aus Schottland. Aber zwischen den Anden und dem Atlantik wachsen ausgesuchte Exemplare unter besten Bedingungen mitten in der argentinischen Pampa auf.

    Rinder aus den USA
    Amerikanische Rinder werden von der USDA, der amerikanischen Landwirtschaftsbehörde, streng kontrolliert. USDA Prime ist dabei das hochwertigste Steakstück aus diesem Land. Es hat eine sehr feine Fettmaserung und einen intensiven Geschmack.

    Simmenthaler (Schweiz)
    Simmenthaler sind braun beige gefleckte Rinder, die ursprünglich aus dem Berner Oberland stammen. Sie werden heute weltweit gezüchtet. Das Fleisch schmeckt nussig und ist schön marmoriert.

    Charolois (Frankreich)
    Weiße Charolois-Rinder lassen sich schnell mästen und bilden starke Muskeln aus. An den für die Fleischgewinnung wichtigen Körperstellen bildet sich dabei nur wenig Fett aus. Die Steaks sind deshalb fettarm und haben eine dichte Konsistenz.

    Diese Rinderrassen haben natürlich auch Ihren Preis. Ihr bekommt ein gutes Rind von einem einheimischen Rind auch günstiger von Eurem Metzger oder im Supermarkt.

  1. Was sind die geeigneten Teilstücke vom Rind?
    Das Filet besteht aus drei Teilen: das hochwertige Mittelstück, das dünn auslaufende Endstück (Filetspitzen) und aus dem etwas weniger wertigen Filetkopf.Die Hüfte ist ein Teilstück der Keule.Die Oberschale ist ein anderes Stück der Keule.Das Roastbeef unterteilt man in das runde und das flache Roastbeef.Die Hochrippe liegt an den Brustwirbeln. Sie kann mit und ohne Knochen als Steak verarbeitet werden.
  1. Was sind die wichtigsten Steakarten und wie werden sie zugeschnitten?

    Bezeichnung Chateaubriand
    Beschreibung/Herkunft Filetdoppelsteak
    Dicke/Gewicht 360 g

    Bezeichnung Clubsteak
    Beschreibung/Herkunft Hintere Hohlrippe
    Dicke/Gewicht bis 2,5 cm

    Bezeichnung Entrecote
    Beschreibung/Herkunft Hochrippe oder Roastbeef
    Dicke/Gewicht 200 bis 550 g

    Bezeichnung Filetsteak
    Beschreibung/Herkunft Filetmittelstück
    Dicke/Gewicht 160 bis 220 g

    Bezeichnung Hüftsteak (Point Steak)
    Beschreibung/Herkunft Hüfte
    Dicke/Gewicht 2 bis 3 cm

    Bezeichnung Rib-Eye-Steak
    Beschreibung/Herkunft Rundes Roastbeef
    Dicke/Gewicht 2 bis 3 cm, 200 g

    Bezeichnung Rumpsteak (Sirloin Steak)
    Beschreibung/Herkunft Roastbeef oder Hüfte
    Dicke/Gewicht 2 bis 3 cm, 200 bis 250 g

    Bezeichnung T-Bone-Steak
    Beschreibung/Herkunft Roastbeef mit Knochen und Filetanteil
    Dicke/Gewicht 400 bis 600 g

  1. Welche Garpunkte gibt es?

    Deutsch Roh
    Englisch raw
    Garstufe roh
    Kerntemperatur 20°

    Deutsch Blau
    Englisch very raw
    Garstufe fast roh
    Kerntemperatur 20° unverändert

    Deutsch Blutig
    Englisch rare
    Garstufe Kern roh
    Kerntemperatur max. 45°

    Deutsch Englisch
    Englisch medium rare
    Garstufe innerer Kern roh
    Kerntemperatur max. 55°

    Deutsch Rosa
    Englisch medium
    Garstufe halb durchgebraten
    Kerntemperatur 56° bis 61°

    Deutsch Halrosa
    Englisch medium well
    Garstufe fast durchgebraten
    Kerntemperatur 61° bis 68°

    Deutsch Durch
    Englisch well done
    Garstufe durchgebraten
    Kerntemperatur > 68°

    Im Restaurant könnt Ihr jetzt den perfekten Garpunkt auf Englisch und auf Deutsch bestellen. Aber es ist unüblich, die Temperatur oder das Gewicht auf dem Teller nachzumessen.

  1. Wie brate ich ein gutes Steak?
    Zuerst solltet Ihr das Steak aus dem Kühlschrank holen und eine halbe Stunde abgedeckt ruhen lassen. Sollte das Steak einen Fettrand haben, diesen vor dem Braten oder Grillen mit einem Messer mehrmals einschneiden. Dann bleibt das Fleisch flach liegen und wölbt sich nicht. Das Steak in eine stark erhitze Pfanne oder auf den Grill legen. Den richtigen Garpunkt erwischt Ihr am einfachsten mit einem Fleischthermometer. Vor dem Servieren müsst Ihr das Steak ca. 5 Minuten im vorgewärmten Backofen ruhen lassen. Das kostet, gerade wenn man sehr hungrig ist, Überwindung, lohnt sich aber.
  1. Kann ich den Garpunkt ohne Thermometer bestimmen?
    Ja, mit der Finger-Druck-Probe am Handballen. Vergleicht das Fleisch mit Eurem Handballen:
    Rare Die Hand locker halten und auf den Handballen drücken.
    Medium Daumen und Mittelfinger zusammenhalten. Der Handballen ist jetzt etwas fester.
    Well done Daumen und Ringfinger zusammenhalten. Der Ballen ist jetzt sehr fest.
  1. Was ist „dry-aged“ oder „Luft-gereift“?
    Früher wurden fast alle Fleischarten an der Luft gereift. Heute vollzieht sich die Reifung meist in Kunststoff vakuumiert und bei niedrigen Temperaturen. Zurzeit ist aber die traditionelle Methode der Luftreifung wieder stark gefragt. Dabei werden Rinderhälften bei etwa 4 Grad drei Wochen lang gereift und von gereinigter Luft umströmt. Das Fleisch wird dabei überraschend mild, der typische Eigengeschmack bleibt aber vollständig erhalten. Nicht nachmachen: drei Wochen altes Fleisch aus dem Kühlschrank ist nicht mehr zum Verzehr geeignet.
  1. Kann man die Zartheit eines Steaks messen?
    Ja, sie wird wissenschaftlich mit einer Warner-Bratzler-Schere gemessen. Dafür werden mit einem Scherblatt Proben gegen die Faserrichtung ausgestanzt. Die dabei notwendige Kraft wird in kg gemessen. Je geringer die benötigte Kraft, umso zarter ist das Fleisch. Habt Ihr etwa keine Warner-Bratzler-Schere im Haus? Dann reicht auch der einfache Kau-Test, um ein zartes von einem zähen Steak zu unterscheiden.
  1. Wie würze ich ein Steak richtig?
    Würzen ist eine hohe Kunst. Aber es gibt keine Regeln und Grundsätze. Frische Gewürze schmecken meist intensiver als getrocknete. Mahlbare Gewürze solltet Ihr erst kurz vor der Verwendung im Mörser zerkleinern. Achtet darauf, dass alle Bestandteile harmonisch abgeschmeckt sind und kein Gewürz stark herausschmeckt. Geht vorsichtig mit Salz und scharfen Gewürzen um. Die entziehen dem Fleisch Wasser und machen es trocken. Kräuter und Knoblauch solltet Ihr in das Fleisch einmassieren, bis es stark duftet. Für Rindersteaks eignen sich besonders Rosmarin, Thymian, Basilikum und Estragon.

Aber auch hier wie überall im Leben gilt: nur Euer Geschmack entscheidet. Wir wünschen Euch einen guten Appetit und immer zwei Fingerbreit Steak auf dem Grill.

 

10 Dinge, die man über ein gutes Steak wissen sollte
10 Fakten zu einer guten Grillwurst
01.10.2015
01.10.2015

10 Fakten zu einer guten Grillwurst

Immer wenn ich einen Baumarkt betrete und alle die Werkzeuge oder Materialien sehe und an die Arbeit denke, die vor mir liegt, bekomme ich richtig Hunger. Und dann bin ich froh, wenn ich draußen vor der Tür eine Extrawurst-Station finde und mich eine Lange Lüdenscheider in beste Stimmung versetzt. Neulich war es wieder soweit, und ich gönnte mir eine als Currywurst und dachte dabei: Was weißt du eigentlich über Grillwürste? Was macht sie aus? Weshalb sind sie so lecker? Da hab ich zu Hause einmal im Internet ein wenig recherchiert. Hier sind meine Ergebnisse.

 

  1. Bratwurst kommt von Braten! Oder?
    Die Bezeichnung Bratwurst hatte ursprünglich gar nichts mit Braten zu tun. Denn der Name kommt von dem Brät, das in der Wurst verarbeitet wird. Brät oder Wurstbrät (von althochdeutsch brāto, „schieres Fleisch, Weichteile“) ist Hackfleisch oder fein gekuttertes Fleisch, das zur Wurstherstellung verwendet wird. Hättet Ihr es gewusst?
  1. Die Bratwurst stammt aus Deutschland! Oder?
    Die Ursprünge der Bratwurst lassen sich bis zu den Kelten zurückverfolgen. Über das Römische Reich ist sie dann nach Deutschland zurückgekehrt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1404 in Franken. Jede Bratwurst, die wir essen, ist also ein kleines Stück Geschichte.
  1. Frische Wurst ist besser als abgepackte! Oder?
    Viele Grillexperten empfehlen frische Wurst vom Metzger. Diese enthält meist keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Aber frische Wurst muss auch schnell verbraucht oder eingefroren werden. Abgepackte Wurst hält länger und kann spontan auf dem Grill landen. Und: Die Stiftung Warentest hat abgepackte Bratwurst getestet und festgestellt, dass diese „überdurchschnittlich hochwertig“ ist und 16 von 20 Proben mit „Gut“ bewertet. Übrigens: ob die Rindsbratwurst, die Lange Lüdenscheider oder die Riesenkrakauer, das Brät aller Wurstsorten bei Extrawurst ist immer frisch und – ehrlich – lecker.
  1. In einer guten Grillwurst ist ausschließlich Fleisch! Oder?
    Eine gute Brat- oder Grillwurst besteht natürlich aus Fleisch vom Schwein, Rind, Geflügel oder Wild. Hinzu kommen aber mindestens Speck, Salz und Gewürze. Es sind in erster Linie die unterschiedlichsten Gewürze, die für den Geschmack einer Wurst verantwortlich sind und den vielen Wurstsorten ihren unverwechselbaren Charakter verleihen: Majoran, Pfeffer, Kümmel, Knoblauch, Piment, aber auch Petersilie, Zwiebeln und Fenchel machen eine gute Grillwurst einzigartig.
  1. Klassische Grillwurst ist langweilig! Oder?
    Allein in Deutschland gibt es mehr als 50, manche glauben bis zu 100 Bratwurstsorten. Da sollte für jeden Geschmack mindestens eine leckere Variante zu finden sein. Und wer das Besondere liebt, kann unter vielen Spezialitäten wählen: mit Curry, Chili, Käse, Kräutern oder Trüffel. Bei so viel Auswahl ist Langeweile ausgeschlossen. Und habt Ihr schon bemerkt, dass es bei Extrawurst außer den drei leckeren Wurstsorten im Dauerangebot auch regionale oder saisonale Spezialitäten gibt? Hinweise darauf findet Ihr bei www.facebook.com/ExtrawurstX.
  1. Die Größe ist entscheidend! Oder?
    Grillwürste gibt es von ca. 8 cm bis 32 cm in jeder Größe. Im Prinzip schmecken alle gut. Aber es gilt zu beachten: kleine Würste (etwa die Nürnberger) fallen leicht durch den Grillrost und sind sehr schnell gebräunt. Große Würste brauchen natürlich eine große Grillfläche (auf einem großen Grill) und werden langsamer gar. Normalerweise hat eine Grillwurst zwischen 80 und 120 g. Die Lange Lüdenscheider und die Riesenkrakauer sind mit 180 g extra lang. So lang, dass Ihr extra viel Zeit habt, den vollen Geschmack bis zum letzten Bissen zu genießen.
  1. Eine perfekte Grillwurst ist goldbraun! Oder?
    Eine Grillwurst ist dann perfekt, wenn sie Euch an besten schmeckt. Sie sollte außen kross und bissfest sein und gleichmäßig gebräunt. Innen muss sie saftig sein, nicht zu trocken und die typischen Grillaromen sollten herausgeschmeckt werden. Wie braun Eure Grillwurst sein soll, bestimmt Ihr als Grillmeister ganz allein. Wichtig ist, dass keine schwarzen Stellen auftreten und keine gepökelte Ware verwendet wird. Sonst gilt: Feuer frei!
  1. Grillwürste vorher einschneiden! Oder?
    Da gehen die Meinungen weit auseinander. Wer seine Grillwurst nicht einschneidet, erkennt den richtigen Garpunkt daran, dass die Wurst leicht aufplatzt. Ist die Wurst angeschnitten, ist sie schneller gegrillt, trocknet aber auch leichter aus. Einige Griller schneiden sogar die Enden der Wurst mit einem Kreuzschnitt an. Dabei geht aber die typische Wurstform verloren. Und das Auge isst ja immer mit.
  1. Deutsche essen zu viel Bratwurst! Oder?
    Jeder Deutsche isst im Jahr durchschnittlich ca. 2,7 kg Bratwurst. Das entspricht etwa einem Tagesverbrauch von ca. 7,5 g oder einer 100 g Bratwurst in 2 Wochen. Und das solltet Ihr Euch wirklich gönnen dürfen.
  1. Die beste Beilage zur Grillwurst ist Kartoffelsalat! Oder?
    Der Kartoffelsalat ist tatsächlich eine der beliebtesten Beilagen zur selbst gegrillten Wurst. Und der Nudelsalat. Ich persönlich finde ja, dass eine sehr gute Grillwurst in einem frischen Brötchen noch besser schmeckt. Oder – und das gilt besonders, wenn ich sie nicht selbst zubereiten muss – köstliche Bratkartoffeln mit einer guten Sauce zu einer großen Wurst. Da fällt mir ein: Ich muss gleich einmal in einen Baumarkt, denn jetzt habe ich richtig Hunger auf eine Lange Lüdenscheider.

 

In diesem Sinne: An die Zangen – fertig – los.

10 Fakten zu einer guten Grillwurst
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