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10 Fakten zu einer guten Grillwurst
01 / 10 / 2015

10 Fakten zu einer guten Grillwurst

Immer wenn ich einen Baumarkt betrete und alle die Werkzeuge oder Materialien sehe und an die Arbeit denke, die vor mir liegt, bekomme ich richtig Hunger. Und dann bin ich froh, wenn ich draußen vor der Tür eine Extrawurst-Station finde und mich eine Lange Lüdenscheider in beste Stimmung versetzt. Neulich war es wieder soweit, und ich gönnte mir eine als Currywurst und dachte dabei: Was weißt du eigentlich über Grillwürste? Was macht sie aus? Weshalb sind sie so lecker? Da hab ich zu Hause einmal im Internet ein wenig recherchiert. Hier sind meine Ergebnisse.

 

  1. Bratwurst kommt von Braten! Oder?
    Die Bezeichnung Bratwurst hatte ursprünglich gar nichts mit Braten zu tun. Denn der Name kommt von dem Brät, das in der Wurst verarbeitet wird. Brät oder Wurstbrät (von althochdeutsch brāto, „schieres Fleisch, Weichteile“) ist Hackfleisch oder fein gekuttertes Fleisch, das zur Wurstherstellung verwendet wird. Hättet Ihr es gewusst?
  1. Die Bratwurst stammt aus Deutschland! Oder?
    Die Ursprünge der Bratwurst lassen sich bis zu den Kelten zurückverfolgen. Über das Römische Reich ist sie dann nach Deutschland zurückgekehrt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1404 in Franken. Jede Bratwurst, die wir essen, ist also ein kleines Stück Geschichte.
  1. Frische Wurst ist besser als abgepackte! Oder?
    Viele Grillexperten empfehlen frische Wurst vom Metzger. Diese enthält meist keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker. Aber frische Wurst muss auch schnell verbraucht oder eingefroren werden. Abgepackte Wurst hält länger und kann spontan auf dem Grill landen. Und: Die Stiftung Warentest hat abgepackte Bratwurst getestet und festgestellt, dass diese „überdurchschnittlich hochwertig“ ist und 16 von 20 Proben mit „Gut“ bewertet. Übrigens: ob die Rindsbratwurst, die Lange Lüdenscheider oder die Riesenkrakauer, das Brät aller Wurstsorten bei Extrawurst ist immer frisch und – ehrlich – lecker.
  1. In einer guten Grillwurst ist ausschließlich Fleisch! Oder?
    Eine gute Brat- oder Grillwurst besteht natürlich aus Fleisch vom Schwein, Rind, Geflügel oder Wild. Hinzu kommen aber mindestens Speck, Salz und Gewürze. Es sind in erster Linie die unterschiedlichsten Gewürze, die für den Geschmack einer Wurst verantwortlich sind und den vielen Wurstsorten ihren unverwechselbaren Charakter verleihen: Majoran, Pfeffer, Kümmel, Knoblauch, Piment, aber auch Petersilie, Zwiebeln und Fenchel machen eine gute Grillwurst einzigartig.
  1. Klassische Grillwurst ist langweilig! Oder?
    Allein in Deutschland gibt es mehr als 50, manche glauben bis zu 100 Bratwurstsorten. Da sollte für jeden Geschmack mindestens eine leckere Variante zu finden sein. Und wer das Besondere liebt, kann unter vielen Spezialitäten wählen: mit Curry, Chili, Käse, Kräutern oder Trüffel. Bei so viel Auswahl ist Langeweile ausgeschlossen. Und habt Ihr schon bemerkt, dass es bei Extrawurst außer den drei leckeren Wurstsorten im Dauerangebot auch regionale oder saisonale Spezialitäten gibt? Hinweise darauf findet Ihr bei www.facebook.com/ExtrawurstX.
  1. Die Größe ist entscheidend! Oder?
    Grillwürste gibt es von ca. 8 cm bis 32 cm in jeder Größe. Im Prinzip schmecken alle gut. Aber es gilt zu beachten: kleine Würste (etwa die Nürnberger) fallen leicht durch den Grillrost und sind sehr schnell gebräunt. Große Würste brauchen natürlich eine große Grillfläche (auf einem großen Grill) und werden langsamer gar. Normalerweise hat eine Grillwurst zwischen 80 und 120 g. Die Lange Lüdenscheider und die Riesenkrakauer sind mit 180 g extra lang. So lang, dass Ihr extra viel Zeit habt, den vollen Geschmack bis zum letzten Bissen zu genießen.
  1. Eine perfekte Grillwurst ist goldbraun! Oder?
    Eine Grillwurst ist dann perfekt, wenn sie Euch an besten schmeckt. Sie sollte außen kross und bissfest sein und gleichmäßig gebräunt. Innen muss sie saftig sein, nicht zu trocken und die typischen Grillaromen sollten herausgeschmeckt werden. Wie braun Eure Grillwurst sein soll, bestimmt Ihr als Grillmeister ganz allein. Wichtig ist, dass keine schwarzen Stellen auftreten und keine gepökelte Ware verwendet wird. Sonst gilt: Feuer frei!
  1. Grillwürste vorher einschneiden! Oder?
    Da gehen die Meinungen weit auseinander. Wer seine Grillwurst nicht einschneidet, erkennt den richtigen Garpunkt daran, dass die Wurst leicht aufplatzt. Ist die Wurst angeschnitten, ist sie schneller gegrillt, trocknet aber auch leichter aus. Einige Griller schneiden sogar die Enden der Wurst mit einem Kreuzschnitt an. Dabei geht aber die typische Wurstform verloren. Und das Auge isst ja immer mit.
  1. Deutsche essen zu viel Bratwurst! Oder?
    Jeder Deutsche isst im Jahr durchschnittlich ca. 2,7 kg Bratwurst. Das entspricht etwa einem Tagesverbrauch von ca. 7,5 g oder einer 100 g Bratwurst in 2 Wochen. Und das solltet Ihr Euch wirklich gönnen dürfen.
  1. Die beste Beilage zur Grillwurst ist Kartoffelsalat! Oder?
    Der Kartoffelsalat ist tatsächlich eine der beliebtesten Beilagen zur selbst gegrillten Wurst. Und der Nudelsalat. Ich persönlich finde ja, dass eine sehr gute Grillwurst in einem frischen Brötchen noch besser schmeckt. Oder – und das gilt besonders, wenn ich sie nicht selbst zubereiten muss – köstliche Bratkartoffeln mit einer guten Sauce zu einer großen Wurst. Da fällt mir ein: Ich muss gleich einmal in einen Baumarkt, denn jetzt habe ich richtig Hunger auf eine Lange Lüdenscheider.

 

In diesem Sinne: An die Zangen – fertig – los.

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